Verbesserung der Segelkennzeichnung
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02 Sep. 2026 09:33 #22028
von GER1
Anbei ein Vorschlag zur Verbesserung der Segelkennzeichnung aus Australien.
Was haltet ihr davon?
Grüße
Gerd
10 Rater Referent DKVRCS
Technical Committee Chairman ITCA
Member IRSA Class Committee for ITCA
Verbesserung der Segelkennzeichnung wurde erstellt von GER1
Anhang LegibilityofSailNumbers.pdf wurde nicht gefunden.
Anbei ein Vorschlag zur Verbesserung der Segelkennzeichnung aus Australien.
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02 Sep. 2026 10:20 #22029
von GER52
Gruß Dieter
GER52 antwortete auf Verbesserung der Segelkennzeichnung
Da hat sich einer wieder viel Mühe gemacht neue Regularien zu schaffen und meiner Meinung nach das wesentliche vergessen. Es handelt sich um RC-Segeln, das heißt die Boote sind kleiner als "echte Boote", dann legt den Kurs auch so wie es für die kleinen Boote angebracht wäre. Das RC-Segeln lebt davon das ich die Tonnen, die ich Runden muss auch sehen kann, legt die Tonnen so das man auch sehen kann wie man sie Rundet und nicht das man 3 Meter drüber hinaus fährt oder sie unterwendet, weil man es einfach nicht sehen kann. Ein langer Kurs kann parallel zum Ufer gelegt werden , wenn der Wind es zulässt, wenn nicht muss man die Tonnen nicht zwangsläufig soweit rauslegen das es nicht mehr sichtbar ist welche Entfernung mein Boot zu den Tonnen hat. Wenn ich sehe das die Luv-Tonne soweit draußen liegt, das man sich schon Sorgen macht ob die Akku-Kapazität ausreicht um sie zu erreichen, dann rundet man viel zu hoch wenn dann Wegerechtsverletzungen dazu kommen und man die Boote nicht erkennt, es zum Chaos dort oben kommt , dann packe ich mich jedes mal an den Kopf und würde dem Wettfahrtleiter gerne die Steuerung geben und fragen ob er das wirklich gut findet so zu Segeln.
Kleiner Tip wenn die Windverhältnisse es nicht zulassen einen langen gut sichtbaren Kurs auszulegen, dann legt einen kleineren Kurs aus und segelt statt zwei Runden eben drei Runden.
Nur meine persönliche Meinung, dann müssen die Segelnummern auch nicht größer gemacht werden, beim Zieleinlauf brauche ich eh keine großen Zahlen, weil das ist meist in Ufernähe.
Die Schriftart sollte allerdings den Regeln entsprechen, so wie es vorgeschrieben ist.
Kleiner Tip wenn die Windverhältnisse es nicht zulassen einen langen gut sichtbaren Kurs auszulegen, dann legt einen kleineren Kurs aus und segelt statt zwei Runden eben drei Runden.
Nur meine persönliche Meinung, dann müssen die Segelnummern auch nicht größer gemacht werden, beim Zieleinlauf brauche ich eh keine großen Zahlen, weil das ist meist in Ufernähe.
Die Schriftart sollte allerdings den Regeln entsprechen, so wie es vorgeschrieben ist.
Gruß Dieter
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03 Sep. 2026 10:30 #22034
von GER2
GER2 antwortete auf Verbesserung der Segelkennzeichnung
Dieter hat Recht: Wenn mehrere Boote dicht gedrängt in 100m Entfernung um eine Boje fahren, dann entsteht meistens etwas, das niemand richtig beurteilen kann. Dies ist eine echte Schwachstelle des RC-Segelns.
Eine Regeländerung würde ziemlichen Aufwand nach sich ziehen, denn alle vorhandenen Segel müssten mit neuen Nummern ausgestattet werden. Das ist zeitraubend und manchmal sogar unmöglich. Ggf. müsste die neue Regel dann nur neue Segel betreffen.
Nichtsdestotrotz finde ich die Idee gut, die Lesbarkeit der Segelnummern zu verbessern, denn es ist oft auch schwierig, die Nummer zu erkennen obwohl die Entfernung zum Boot nicht so groß ist. Schließlich blickt man auf das Segel nicht immer im optimalen Winkel (je nach Kurs und Krängung).
Auf jeden Fall hätte ich Probleme, Ziffern mit mehr als 70mm Breite auf dem schmalen A-Rigg meines M-Boots unterzubringen, da ja noch Raum für eine dritte Ziffer vorgehalten werden muss. Bei IOM sieht das vielleicht anders aus.
Gruß
Nils
Eine Regeländerung würde ziemlichen Aufwand nach sich ziehen, denn alle vorhandenen Segel müssten mit neuen Nummern ausgestattet werden. Das ist zeitraubend und manchmal sogar unmöglich. Ggf. müsste die neue Regel dann nur neue Segel betreffen.
Nichtsdestotrotz finde ich die Idee gut, die Lesbarkeit der Segelnummern zu verbessern, denn es ist oft auch schwierig, die Nummer zu erkennen obwohl die Entfernung zum Boot nicht so groß ist. Schließlich blickt man auf das Segel nicht immer im optimalen Winkel (je nach Kurs und Krängung).
Auf jeden Fall hätte ich Probleme, Ziffern mit mehr als 70mm Breite auf dem schmalen A-Rigg meines M-Boots unterzubringen, da ja noch Raum für eine dritte Ziffer vorgehalten werden muss. Bei IOM sieht das vielleicht anders aus.
Gruß
Nils
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03 Sep. 2026 10:58 #22035
von ger326
ger326 antwortete auf Verbesserung der Segelkennzeichnung
Hallo Zusammen,
viel mehr würde helfen, wenn wir die Kurse nicht mehr nur nach Gefühl, sondern mit Enfernungsmessgeräten auslegen. Die Geräte kosten heute nicht mehr soviel Geld. Torsten und andere Wettfahrtleiter haben bereits gute Erfahrungen damit gemacht. Ich persönlich werde mir auch einen (Golf-)Entfernungsmesser kaufen, damit ich in Zukunft die Entfernungen besser beurteilen kann.
Bis ca. 70 m Entfernung konnten wir bei der CoN in Steinhude die Segelnummern raumschots noch einigermaßen auseinander halten. Das sollte bei anderen Bootsklassen ebenfalls funktionieren.
Das löst unsere Probleme schneller und billiger als jede Änderung in den Segeln. Für die nächste Saison sollten wir das vielleicht flächendeckend einführen und die Erfahrungen mit Entfernung, Lesbarkeit und Akzeptanz durch die Segler dokumentieren und sammeln. Bei Vereinen sollte eine Investition von ca. 50-90 € auch kein Loch in die Kasse brennen. Ich bin mir sicher, dass wir daraus mehr positive Erkenntnisse für die Kurslegung bekommen, als nur die Segelnummern zu ändern. Das kann man ja trotzdem mal im Auge behalten und auch hier ein paar Tests bei der Kennzeichnung von neuen Segeln sammeln.
Gruß Andreas
viel mehr würde helfen, wenn wir die Kurse nicht mehr nur nach Gefühl, sondern mit Enfernungsmessgeräten auslegen. Die Geräte kosten heute nicht mehr soviel Geld. Torsten und andere Wettfahrtleiter haben bereits gute Erfahrungen damit gemacht. Ich persönlich werde mir auch einen (Golf-)Entfernungsmesser kaufen, damit ich in Zukunft die Entfernungen besser beurteilen kann.
Bis ca. 70 m Entfernung konnten wir bei der CoN in Steinhude die Segelnummern raumschots noch einigermaßen auseinander halten. Das sollte bei anderen Bootsklassen ebenfalls funktionieren.
Das löst unsere Probleme schneller und billiger als jede Änderung in den Segeln. Für die nächste Saison sollten wir das vielleicht flächendeckend einführen und die Erfahrungen mit Entfernung, Lesbarkeit und Akzeptanz durch die Segler dokumentieren und sammeln. Bei Vereinen sollte eine Investition von ca. 50-90 € auch kein Loch in die Kasse brennen. Ich bin mir sicher, dass wir daraus mehr positive Erkenntnisse für die Kurslegung bekommen, als nur die Segelnummern zu ändern. Das kann man ja trotzdem mal im Auge behalten und auch hier ein paar Tests bei der Kennzeichnung von neuen Segeln sammeln.
Gruß Andreas
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03 Sep. 2026 17:05 - 03 Sep. 2026 17:06 #22036
von GER 87
"Elvstrom hat uns gelehrt, dass man nichts gewonnen hat, wenn man beim Gewinnen des Rennens den Respekt seiner Konkurrenten verloren hat."
GER 87 antwortete auf Verbesserung der Segelkennzeichnung
Hallo zusammen,
ich finde konstruktive Diskussionen ja gut, und es gibt sicherlich viele Für und Wieder.
Aber meine Frage wäre: Haben wir überhaupt Einfluss darauf, wenn etwas international entschieden wird?
Lohnt sich diese Diskussion überhaupt?
Gruß
Torsten
ich finde konstruktive Diskussionen ja gut, und es gibt sicherlich viele Für und Wieder.
Aber meine Frage wäre: Haben wir überhaupt Einfluss darauf, wenn etwas international entschieden wird?
Lohnt sich diese Diskussion überhaupt?
Gruß
Torsten
"Elvstrom hat uns gelehrt, dass man nichts gewonnen hat, wenn man beim Gewinnen des Rennens den Respekt seiner Konkurrenten verloren hat."
Letzte Änderung: 03 Sep. 2026 17:06 von GER 87.
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03 Sep. 2026 17:18 #22037
von ger19
ger19 antwortete auf Verbesserung der Segelkennzeichnung
Hallo Torsten,
diskutieren geht immer, fragt sich nur was es bringt.
Wenn bei dieser Diskussion alle verstehen, das es wichtig ist, eine korrekte Nummer im Segel zu führen, hat es sich gelohnt.
Also nix mit Farbe, schwarz ist angesagt. Also nix mit Umrissen, ausgemalt ist angesagt. Die richtige Größe, die richtige Position,
wie in der AFM beschrieben. Ja dann hat es sich gelohnt.
Mit dem Abstand von Tonnen vom Ufer, da hat jeder andere Augen, und jeder sein Pfund zu tragen.
Diskussion? Eher nicht. Vor Ort den Wettfahrtleiter ansprechen, bringt mehr.
Und wenn sich in den Jahren an dem Ort keine Besserung einstellt, naja muss dann jeder selber wissen, wie er reagiert und agiert.
Hat was mit dem ganz normalen Konkurrenzkampf zwischen den Revieren zu tun.
Gruß
Norbert
diskutieren geht immer, fragt sich nur was es bringt.
Wenn bei dieser Diskussion alle verstehen, das es wichtig ist, eine korrekte Nummer im Segel zu führen, hat es sich gelohnt.
Also nix mit Farbe, schwarz ist angesagt. Also nix mit Umrissen, ausgemalt ist angesagt. Die richtige Größe, die richtige Position,
wie in der AFM beschrieben. Ja dann hat es sich gelohnt.
Mit dem Abstand von Tonnen vom Ufer, da hat jeder andere Augen, und jeder sein Pfund zu tragen.
Diskussion? Eher nicht. Vor Ort den Wettfahrtleiter ansprechen, bringt mehr.
Und wenn sich in den Jahren an dem Ort keine Besserung einstellt, naja muss dann jeder selber wissen, wie er reagiert und agiert.
Hat was mit dem ganz normalen Konkurrenzkampf zwischen den Revieren zu tun.
Gruß
Norbert
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04 Sep. 2026 08:54 #22038
von GER3
Viele Grüße
Nigel
GER 3
GER3 antwortete auf Verbesserung der Segelkennzeichnung
Selbstverständlich können wir auf internationale Entscheidungen Einfluss nehmen.
Der DSV respektive die Klassenreferenten haben bei den Versammlungen der int. KV eine Stimme bei der Wahl. Darüber hinaus können die Referenten Themen die wir in Deutschland für wichtig erachten bei der int. KV vorschlagen und zur Abstimmung bringen. Das Papier oben hat z.B. der australische Verband ausgearbeitet und eingebracht.
Wichtig ist natürlich, dass die Referenten aktiv an den Sitzungen ihrer Klasse teilnehmen.
Insgesamt ist bei der int. KV für M und 10R ( IMCA und ITCA) der DSV mit Gerd, Henning und mir im Vorstand sogar überrepräsentiert den jeder von uns drei hat auch noch eine Stimme.
Der DSV respektive die Klassenreferenten haben bei den Versammlungen der int. KV eine Stimme bei der Wahl. Darüber hinaus können die Referenten Themen die wir in Deutschland für wichtig erachten bei der int. KV vorschlagen und zur Abstimmung bringen. Das Papier oben hat z.B. der australische Verband ausgearbeitet und eingebracht.
Wichtig ist natürlich, dass die Referenten aktiv an den Sitzungen ihrer Klasse teilnehmen.
Insgesamt ist bei der int. KV für M und 10R ( IMCA und ITCA) der DSV mit Gerd, Henning und mir im Vorstand sogar überrepräsentiert den jeder von uns drei hat auch noch eine Stimme.
Viele Grüße
Nigel
GER 3
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04 Sep. 2026 14:07 - 04 Sep. 2026 14:08 #22041
von GER817
Viele Grüße
Peter
GER (8)17 -- Boote: IOM (Kantun 2 / Fraktal) & DF95
GER817 antwortete auf Verbesserung der Segelkennzeichnung
Der Vorschlag der Ausies (siehe Beitrag von Gerd M. klingt vernüftig!
Viele Grüße
Peter
GER (8)17 -- Boote: IOM (Kantun 2 / Fraktal) & DF95
Letzte Änderung: 04 Sep. 2026 14:08 von GER817.
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